Das Herz in besten Händen

Metadistretti
E-Monitors

Eine neue Überwachungstechnologie lässt Herzpatienten nachts ruhig schlafen.

Ein kleines Gerät verbindet Herzpatienten jederzeit und überall mit ihren medizinischen Betreuern. Einfachheit, Tragekomfort und Sicherheit – das Fernüberwachungssystem von Metadistretti befolgte drei von frog definierte Designprinzipien und sorgt damit für das bestmögliche Patientenerlebnis.

Herz- und Gefäßerkrankungen sind weltweit die häufigsten Todesursachen und betreffen jedes Jahr rund 17,5 Millionen Menschen. Tausende von Operationen fallen jährlich an und erfordern im Anschluss eine postoperative Betreuung. frog schloss sich mit Flextronic, dem Polytechnikum Mailand, GFM Net und der Europäischen Union zusammen, um ein neues System zur Fernüberwachung von Herzpatienten zu entwickeln. Das Ziel war es, Ärzten, medizinischem Personal und Familienmitgliedern die drahtlose Überwachung und Betreuung von Patienten während der Nachsorgephase zu erleichtern. Die Patienten sollten sich in Ruhe zu Hause erholen können, ohne dabei auf die Betreuung durch medizinisches Fachpersonal verzichten zu müssen.

Gespräche mit Kardiologen, Krankenpflegern, Hausärzten und Herzpatienten legten offen, dass ein ideales Fernüberwachungssystem sowohl Patienten, Callcenter als auch Betreuer in einem integrierten System zusammenbringen müsste, um eine optimale medizinische Versorgung zu gewährleisten. Des Weiteren sollte das System einfach einzurichten, bequem und tragbar sein und den Patienten gleichzeitig das Gefühl geben, zu jeder Tageszeit gut betreut zu sein. Mit Hilfe von zahlreichen Prototypen und Benutzertests wurden die physischen und digitalen Komponenten sukzessiv an die Anforderungen angepasst.

Die Klebeelektrode „Smart“ sieht aus wie ein großes Pflaster und wird auf die Brust des Patienten geklebt. Über Sensoren erfasst sie EKG-Daten, Blutdruck und Blutsauerstoffsättigung. Eine Armmanschette fungiert als Schnittstelle zwischen Patient und Smartphone. Sie empfängt die Daten von der Elektrode und leitet sie über Bluetooth an ein Smartphone weiter. Das Smartphone übermittelt die Daten an ein Gesundheitszentrum, wo sie von Medizinern und Angehörigen eingesehen und ausgewertet werden können. Eingerichtet wird das Gerät, indem der Benutzer es lediglich einschaltet. Ein großer roter Knopf sorgt zusätzlich dafür, dass im Notfall der Patient beruhigt wird, bis Hilfe eintritt.

 

Array