Room for a Revolution

frog
Room-E

Eine Verwandlung des physikalischen Raums in ein digitales Multimediaerlebnis

Um aufzuzeigen, welche Synergien durch das Zusammenspiel von Stimme, Gestik und Projektionstechnik in Zukunft realisiert werden können, erstellte frog einen Raum, in dem digitale und physikalische Welt ineinander verschmelzen.

Tablets und Smartphones dominieren derzeit unsere Vorstellungen von moderner, interaktiver Computertechnologie. Doch in der Zukunft wird die Interaktion mit einer digitalisierten, computergesteuerten Umgebung auch ohne mobile Steuerungsgeräte möglich sein. Was aber passiert, wenn das ganze Wohnzimmer interaktiv wird und der eigene Schreibtisch zu einem iPad umfunktioniert werden kann?

Im Jahre 2012 konstruierte frog das Versuchslabor „Room-E“, das genau dieses Szenario aufgreift, indem es komplett auf sichtbare Computer verzichtet. Im Room-E interagiert der Mensch mit der Umgebung ausschließlich durch Stimme, Gestik und Projektoren.

Dazu wurde Room-E mit Projektoren, Smart Lights, Mikrofonen und Microsoft Kinects ausgestattet. Room-E reagiert nicht nur auf gesprochene Kommandos, sondern nimmt darüber hinaus auch den Kontext eines Kommandos wahr. Wird beispielsweise der Befehl „Licht an!“ geäußert und auf eine bestimmte Lampe gezeigt, wird genau diese eingeschaltet. Der Benutzer kann auf diese Weise schnell und intuitiv mit seiner digitalisierten Umgebung interagieren. Zudem verlangt das System deutlich weniger Informationen von ihm als bei der Eingabe von Befehlen über ein Steuergerät. Der Verzicht auf Geräte ermöglicht somit dem Benutzer eine fast schon natürliche Interaktion mit seiner Umgebung. Der Computer verschmilzt dabei mit dem Mobiliar zu einer Einheit.

frog entwickelte den Room-E, um zu zeigen, wie die nächsthöhere Entwicklungsstufe von Benutzeroberflächen aussehen könnte. Der Raum zeigt anschaulich, wie handelsübliche Technologien kombiniert mit der richtigen Software die Kommunikation mit dem Endverbraucher verändern können. Gedacht als Gedankenexperiment, hat Room-E mittlerweile weltweit viele Kunden von frog dazu inspiriert, Aspekte der Technologie aufzugreifen und im Markt einzuführen.

 

„Die Zukunft des Computers besteht darin, ihn komplett von der Bildfläche verschwinden zu lassen, sodass das Haus, das Büro, das Gebäude oder die Stadt selbst die Rolle des Computers einnehmen.“

 

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