ERWEITERUNG EINES LANDESWEITEN SERVICES

FRANKLIN PROJECT
EXCHANGE

Marktplatz für freiwillige Helfer

Immer mehr junge Menschen in den USA suchen nach Möglichkeiten, sich freiwillig für ein Jahr ehrenamtlich zu engagieren. Franklin Project wollte deshalb einen Marktplatz entwickeln, der die jungen Menschen mit Non-Profit-Organisationen und Geldgebern zusammenbringen würde. frog steuerte viele Ideen bei, was ein solcher 3-Wege-Marktplatz leisten könnte. Außerdem drehte frog einen Film, der bei der Suche nach Investoren für die sechs-Millionen-Dollar teure Entwicklung der neuen Plattform eingesetzt wurde.

Statistiken belegen, dass die Generation der Millenials, also die nach 1980 Geborenen, wie keine andere vor ihr global vernetzt ist und stärker als je zuvor bei ihrer Arbeit nach Sinn und Erfüllung sucht. Jedes Jahr bewerben sich mehr als 600.000 junge Amerikaner bei Organisationen wie Teach for America, AmeriCorps, City Year oder Habitat for Humanity, um ein Jahr lang eine Aufgabe im sozialen Bereich oder zum Beispiel im Umweltschutz zu übernehmen. Dem stehen lediglich 80.000 verfügbare Stellen gegenüber. Die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel reichen schon lange nicht mehr aus, um mit der wachsenden Nachfrage der jungen Leute Schritt zu halten.

Um mehr Einsatzmöglichkeiten in diesem Bereich zu schaffen, starteten das Aspen Institute, die National Conference on Citizenship und die Cisco Foundation eine gemeinsame Initiative. Ziel war es, einen größeren und besser funktionierenden Marktplatz für National Services (Freiwilliges Jahr) zu schaffen. Der Marktplatz sollte alle dafür zur Verfügung stehenden Staatsmittel und privaten Gelder in einem System bündeln und mit Non-Profit-Organisationen sowie den jungen Freiwillligen nahtlos verbinden. frog wurde gebeten, die Struktur eines solchen 3-Wege-Online-Marktplatzes zu entwerfen. Zusätzlich bekam frog den Auftrag, eine visionäre Demonstration zu erstellen, die aufzeigen sollte, wie ein solcher Marktplatz die Menschen, die Mittel und die Möglichkeiten miteinander verbinden könnte.

frog wollte zunächst verstehen, wie sich die Nutzer eines solchen Marktplatzes engagieren möchten. Dabei kristallisierte sich für alle drei Gruppen – Millenials, Non-Profit-Organisationen auf der Suche nach Freiwilligen und Geldgeber – ein gemeinsames Motiv heraus: der Wunsch, Gutes zu tun.

frog drehte einen Videofilm, der die vielfältigen Möglichkeiten eines solchen Marktplatzes deutlich machte. Der Film zeigte, wie leicht es sein würde, sich auf einer solchen Börse zusammenzuschließen, um Gutes zu tun. Junge Menschen würden dort genau die Aufgabe finden, die am besten zu Ihren Neigungen und Interessen passt. Mit Spendenaufrufen könnten sie das Kapital für die von ihnen gewünschte Aufgaben selbst beschaffen. Non-Profit-Organisationen fänden zusätzliche Spender und könnten auf diese Weise mehr Positionen für die freiwilligen Helfer bereit stellen. Und die Spender könnten viel gezielter als vorher genau diejenigen jungen Menschen und Organisationen unterstützen, von denen sie sich den größten Nutzen versprechen.

Für das Video schuf frog eine Design-Sprache und ein Interaktionsmodell, das auf den vier Prinzipien Personalisierung, Wachstum, Einfachheit und jugendliche Energie fußte. Potenzielle Freiwillige begaben sich auf unterschiedliche Reisen, die jeweils integrierte Meilensteine, Wegweiser und Ziele beinhalteten. Aus diesen Reisen entstand ein fortlaufendes gemeinsames Protokoll, das ihre gesamten Erfahrungen umfasste. Das Video wurde landesweit ausgestrahlt, um die Erwartungen zu schüren und Vorfreude auf Marktplatz auszulösen.

Das Video beinhaltete ferner den Zusammenschnitt einer Konferenz des Aspen Institute in Gettysburg, Pennsylvania, auf der viele hochrangige und prominente Teilnehmer – darunter General Stanley McChrystal, Chelsea Clinton, Barbara Bush, Wendy Kopp, mehrere Kongressabgeordnete, Kabinettsmitglieder, Technologen und Führungspersönlichkeiten der National & Community Services – ihrer Hoffnung Ausdruck verliehen, dass eines Tages alle jungen Amerikaner, die es wünschen, ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren können. Dank dieser mitreißenden Vision gelang es dem Franklin Team tatsächlich, die sechs Millionen Dollar an Spendengeld zuammenzubekommen, die für die Entwicklung des Marktplatzes benötigt wurden.

“frog schuf eine Vision, die bis heute die Richtung der Freiwilligen-Börse maßgeblich mit vorgibt: Indem sie die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer des Marktplatzes in den Mittelpunkt stellten und deutlich machten, welches die erfolgskritischen Punkte sind, gaben sie die Richtschnur vor, an der sich die Entwicklung der Plattform orientieren kann. Das Video hat unser Team zusammengeschweißt und unsere potenziellen Partnerorganisationen, Teilnehmer und Spender elektrisiert."Shirley SagawaChief Service Officer

 

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